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Lieferanten-Due-Diligence unterstützt Compliance-Anforderungen bei der europäischen Solarbeschaffung
Die Sicherung der Finanzierung für neue Energieprojekte in Europa hängt zunehmend von nachweisbaren Nachhaltigkeitsdaten ab. Investoren und Beschaffungsbehörden prüfen Umweltkennzahlen genauer, während unbestätigte ESG-Angaben Beschaffungs- und Genehmigungsprozesse verzögern können.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, unterzog LONGi seine gesamte Tier-1-Lieferantenbasis im letzten Berichtszyklus umfassenden Umwelt- und Sozialaudits. Die Bereitstellung verifizierter Basisdaten für Entwickler unterstützt die Compliance-Dokumentation und reduziert die Unsicherheit bei der Projektbewertung.
Tiefe, mehrstufige Komponentennetzwerke verbergen häufig betriebliche Schwachstellen, die Standard-Checklisten übersehen. Das Vertrauen auf einfache Selbsterklärungen von Anbietern setzt Käufer plötzlichen regulatorischen Strafen und Lieferkettenunterbrechungen aus. Die frühzeitige Überprüfung von Lieferantendaten im Beschaffungsprozess hilft, Compliance-Risiken zu reduzieren, Projektzeitpläne zu schützen und die Transparenz in der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern.
Strenge Lieferantenprüfung und die Rückverfolgbarkeit von Wertschöpfungskettendaten sind funktionale Anforderungen für eine effektive ESG-Risikominderung bei europäischen Solarprojekten. LONGi erreicht eine 100-prozentige Due-Diligence-Abdeckung bei seinen Hauptpartnern, um eine nachweisbare Lieferkettentransparenz zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Umwelt- und Sozialstandards systematisch in allen Beschaffungsvorgängen überprüft werden.
Internationale Beschaffungsstandards überprüfen die Nachhaltigkeit von Anbietern, bevor Verträge unterzeichnet werden
Die direkte Integration globaler Nachhaltigkeitsbenchmarks in regelmäßige Lieferantenbewertungen bildet den Kern einer sauberen Beschaffung. Der Erwerb der ISO 20400-Zertifizierung für nachhaltige Beschaffung, eine Premiere für einen Solarhersteller, validierte den internen Risikomanagementrahmen bei LONGi. Die Aufsicht erfolgt über ein dreistufiges Governance-Modell, das vom Strategie- und Nachhaltigkeitsausschuss unter dem Vorstand verwaltet wird, um eine strenge Rechenschaftspflicht zu gewährleisten. Diese Governance-Strukturen integrieren Nachhaltigkeitsanforderungen direkt in Beschaffungsverträge und Lieferantenbewertungsprozesse.
Eine rigorose Mineralienverfolgung hält umstrittene Rohstoffe von der solaren Lieferkette fern
Die genaue Herkunftsbestimmung kritischer Inputs wie Zinn, Tantal, Wolfram und Gold bietet die für eine ethische Beschaffung erforderliche Klarheit. Beschaffungsteams setzen das Conflict Minerals Reporting Template zusammen mit dem Responsible Mineral Assurance Process ein, um die Rückverfolgbarkeit und Verifizierung im gesamten Beschaffungsprozess zu verbessern. Die Ausweitung dieser Protokolle hilft, eine vollständige Überwachung über die identifizierte Lieferantenbasis hinweg zu gewährleisten, um historische blinde Flecken zu beseitigen. Die daraus resultierenden Nachweise der Lieferkette liefern europäischen Käufern die präzise Dokumentation, die für wettbewerbsorientierte öffentliche Ausschreibungen erforderlich ist.
Lieferantenschulung baut ein widerstandsfähiges Netzwerk auf, das europäische Standards erfüllen kann
Der Wissensaustausch über die gesamte Fertigungslandschaft hinweg stellt sicher, dass externe Fabriken mit sich ändernden internationalen Arbeitsvorschriften Schritt halten können. Bildungsinitiativen erreichten 228 Lieferanten über die eLearn Supplier Platform, um das Verständnis für Arbeitsrechte und ESG-Anforderungen im gesamten Lieferantennetzwerk zu stärken. Gleichzeitig beteiligten Kohlenstoff-Auditprogramme 50 Partner, um Emissionen tief im Komponentennetzwerk aktiv zu messen und zu reduzieren. Routinemäßige Vor-Ort-Inspektionen überprüfen, dass diese Schulungsbemühungen sich in messbaren betrieblichen Verbesserungen in den Lieferantenanlagen niederschlagen.
Da die europäischen Beschaffungs- und Finanzierungsanforderungen strenger werden, werden verifizierte Lieferkettentransparenz und Lieferanten-Due-Diligence immer wichtiger für die Reduzierung von Compliance- und Betriebsrisiken bei Solarprojekten.







